SICHERSTELLUNG ZUVERLÄSSIGER LAGERBEDINGUNGEN FÜR COVID-19 MRNA-IMPFSTOFFE
Erfahren Sie, wie MED-Depot.at die sichere Lagerung der COVID-19 mRNA-Impfstoffe von BioNTech Pfizer gewährleisten kann.
COVID-19 bestimmt nun bereits sehr mehr als 2 Jahren unseren Alltag, im Dezember 2020 wurden die ersten Impfstoffe durch die EMA geprüft und zugelassen. Damit wuchs die Hoffnung, dass eine Rückkehr zur Normalität nicht mehr weit entfernt ist. Unternehmen wie Pfizer BioNTech, Moderna, Oxford/AstraZeneca usw. haben unermüdlich gearbeitet und die innovativsten Technologien eingesetzt, um schnell eine Lösung zu schaffen, die die Ausbreitung des Virus stoppen könnte.
Pfizer mRNA IMPFSTOFF Lagerung
Der Impfstoff von Pfizer und BioNTech ist ein mRNA-Impfstoff. Bei dieser Art von Impfstoff wird die zur Auslösung der Immunantwort des Wirts verwendete mRNA, die von sich aus schon relativ instabil ist und daher bereits niedrige Temperaturen benötigt, von Lipid-Nanopartikeln umgeben, die für den sicheren Transport des genetischen Materials zu den Zielzellen sorgen sollen. Diese Nanopartikel können, wenn sie bei einer Temperatur von über -60°C aufbewahrt werden, leicht platzen, wodurch der aktive Impfstoff im Inneren freigelegt und unbrauchbar wird. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Ultra-Tiefkühlschränken bei dieser Art von Produkten zwingend erforderlich.
Comirnaty (vorher: BNT162b2) ist ein sogenannter mRNA-basierter Impfstoff (mRNA = Messenger-Ribonukleinsäure). Die mRNA enthält den „Bauplan“ (Abschrift eines Gens) für ein Eiweiß auf der Oberfläche des Coronavirus SARS-CoV-2 . Durch die Impfung gelangt dieser Bauplan über winzige Fettpartikel (Fett-Nanokörperchen) in die Körperzellen. Sie stellen dann für eine kurze Zeit das Corona-Protein (S-Protein) her, dann wird der Bauplan in den Zellen abgebaut. Dadurch wird das Immunsystem angeregt, Abwehrstoffe (Antikörper und T-Zellen) gegen das fremde Protein zu bilden. Wenn die geimpfte Person später in Kontakt mit diesem Coronavirus kommt, wird dieser schnell durch das Immunsystem erkannt und gezielt bekämpft.
Lagerung und Verteilung
Ein wesentlicher Vorteil dieses Impfstoffs ist der hohe Wirkungsgrad. Der mRNA Impfstoff Comirnaty von BioNTech muss bei sehr niedrigen Temperaturen transportiert und gelagert werden. Um die Sicherheit und Wirkung zu gewährleisten, darf die Temperatur dabei -60°C nicht überschreiten.
Der Transport erfolgt daher Trockeneis gekühlt bei ca. -75°C jede Charge wird mit Temperatursensoren überwacht. Für die Langzeitlagerung werden Ultratiefkühlschränke (Temperaturbereich -70°C bis -86°C) verwendet. Dort kann dieser Comirnaty für 9 Monate gelagert werden. In Österreich erfolgt die Verteilung durch den Pharmagroßhandel, hier kann auf die herkömmliche Kühllogistik gesetzt werden. Da weitere Studien belegen, dass der mRNA Impfstoff von Pfizer im Medikamentenkühlschrank bzw. Arzneimittelkühlschrank bei Temperaturen von +2°C bis +8°C bis zu 30 Tage stabil bleibt.
"Comirnaty Ready to Use Version"
Die derzeit hauptsächlich eingesetzte konzentrierte Formulierung von Comirnaty, die seit Dezember 2020 zur Bekämpfung von Covid19 eingesetzt wird, wird um eine weitere Formulierung ergänzt. In den nächsten Wochen werden die ersten Chargen im österreichischen Pharmagroßhandel angeliefert. Damit entfällt die Aufbereitung Vorort, welche durch die Erschütterungsempfindlichkeit dieses mRNA Impfstoffs sehr zeitaufwendig und auch nicht unproblematisch war.
Die neue Formulierung ist damit einfacher in der Verabreichung, der wesentliche Vorteil der Fertiglösung liegt in der mehr als doppelt so langen Lagerfähigkeit bei 2-8°C. Die maximale Lagerdauer der neuen Formulierung beträgt nun bis zu 70 Tage. (Konzentrat bis zu 30 Tage) Neben der verbesserten Lagerfähigkeit wird dadurch auch der Transport vereinfacht. Die Langzeitlagerung im Ultratiefkühlschrank bei Temperaturen unter -60°C ist weiterhin auf 9 Monate begrenzt.
Damit es bei der Verabreichung keine Verwechslung zwischen dem Konzentrat und der Fertiglösung geben kann, sind die Deckel der Durchstechflaschen mit unterschiedlichen Farben ausgeführt.
- grauer Deckel -> Fertiglösung
- violetter Deckel -> Konzentrat
Die Besonderheiten der neuen Fertiglösung im Überblick:
- Impfstoff muss bei Temperaturen unter -60°C ultratiefgekühlt werden
- Ungeöffnetes Vial kann nach dem Auftauen 10 Wochen bei 2-8 °C gelagert und transportiert werden
- 1 Vial enthält 6 Impfdosen
- Vial ist gebrauchsfertig und muss nicht verdünnt werden
- Für jede Impfung sind 0,3 ml Lösung aufzuziehen
- Zugelassen ab 12 Jahren
Spikevax Impfstoff Lagerung
Seit Januar 2021 darf der Moderna Impfstoff (Covid-19 Vaccine Moderna) in der EU geliefert und verimpft werden. Dieser Impfstoff wurde von der Europäische Arzneimittel Aufsicht (EMA) als zweiter Impfstoff als Schutz vor einer Covid19 Erkrankung zugelassen. Neben diesem Vakzin wurden mittlerweile einige weitere aussichtsreiche Kandidaten zur Bekämpfung der Pandemie zugelassen.
mRNA - Neuartiges Impfstoff Verfahren
Spikevax (früher: Covid-19 Vaccine Moderna) ist ein sogenannter mRNA-basierter Impfstoff (mRNA = Messenger-Ribonukleinsäure). Die mRNA enthält den „Bauplan“ (Abschrift eines Gens) für ein Eiweiß auf der Oberfläche des Coronavirus SARS-CoV-2 . Durch die Impfung gelangt dieser Bauplan über winzige Fettpartikel (Fett-Nanokörperchen) in die Körperzellen. Sie stellen dann für eine kurze Zeit das Corona-Protein (S-Protein) her, dann wird der Bauplan in den Zellen abgebaut. Dadurch wird das Immunsystem angeregt, Abwehrstoffe (Antikörper und T-Zellen) gegen das fremde Protein zu bilden. Wenn die geimpfte Person später in Kontakt mit dem SarsCov2 Virus kommt, wird dieser schnell durch das Immunsystem erkannt und gezielt bekämpft.
Lagerung und Verteilung
Ein wesentlicher Vorteil dieses Impfstoffs ist der hohe Wirkungsgrad. Das mRNA Vakzin Spikevax von Moderna muss allerdings im gefrorenen Zustand bei Temperaturen zwischen -50°C und -15° transportiert und gelagert werden. Damit die Wirksamkeit und Sicherheit gewährleistet bleibt, darf die Temperatur dabei -15°C nicht überschreiten.
Der Transport erfolgt daher tiefgekühlt bei ca. -50°C bis -15°C. Um die Sicherheit zu gewährleisten wird jede Charge mit Temperatursensoren überwacht. Für die Langzeitlagerung werden Medikamenten Gefrierschränke (Temperaturbereich -25°C bis -15°C) verwendet. Dort kann der Impfstoff für 9 Monate gelagert werden. In Österreich erfolgt die Verteilung durch den Pharmagroßhandel, hier kann auf die herkömmliche Kühllogistik gesetzt werden. Da weitere Studien belegen, dass der mRNA Impfstoff von Monderna im Medikamentenkühlschrank bzw. Arzneimittelkühlschrank bei Temperaturen von +2°C bis +8°C biszu 30 Tage stabil bleibt.
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ÜBER 20 JAHRE ERFAHRUNG
MED-Depot.at ist spezialisiert auf das Angebot von medizinischen Kühlkettenlösungen mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Kühlkettenindustrie. Neben mehreren Linien von Kühl- und Gefriergeräten bieten wir auch zuverlässige und energieeffiziente Ultra-Tiefkühlschränke. Die von uns angebotenen ULTs werden vom österreichischen Pharma Großhandel zur Lagerung des Pfizer Vakzins verwendet.
Die sichere und langlebige Technik garantiert, dass Arzneistoffe bei den vorgesehenen Temperaturen gelagert werden. Darüber hinaus sind die Kühlgeräte von LIEBHERR mit einer innovativen Kühltechnologie ausgestattet, die einen sicheren und effizienten Betrieb in einem breiten Temperaturbereich von +20°C bis -86°C ermöglicht.
LIEBHERR SmartMonitoring für mehr Sicherheit
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Arbeit und genießen Sie Ihren Feierabend mit der SmartMonitoring Geräteüberwachung von Liebherr. Das System zeigt Ihnen auf einen Blick alle Betriebsdaten Ihres Kühlgerätes und schlägt sofort Alarm, wenn eine Unregelmäßigkeit auftritt. Wie nebenbei erledigt es außerdem Dokumentationsaufgaben, die für die Einhaltung von Qualitätsrichtlinien wichtig sind. Mit einem Mausklick rufen Sie die Daten ab und übermitteln sie an Prüfer oder Behörden.
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Bruch, Schwund oder Ablauf von Impfstoffen
Auf allen Stufen der Distribution (Großhandel, Apotheke, niedergelassener Arzt) mögen folgende Prinzipien angewendet werden:
- First in, first out.
- Bedarfsorientierte Lagermengen.
- Der Verfüger haftet für die Ware ab Übernahme